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    Wohnzimmer entrümpeln – Teil 2

    Von Birgit Geistbeck | 16.Januar 2012

    Wie schon angekündigt, war vergangenes Wochenende der zweite Teil unseres Wohnzimmers zum Entrümpeln dran. Es waren eine Kommode, das CD-Regal, unser “Musikschrank” und das Bücherregal dran.

    In der Kommode werden Wärmflaschen, Duftöle und Räucherutensilien, Tischdecken und Geschenkpapier aufbewahrt. Hier musste ich so gut wie gar nichts entrümpeln.

    Die CD-Sammlung habe ich auch nicht angerührt, die hab ich vor ein paar Jahren schon drastisch reduziert. Ich hätte zwar schon ein paar CDs aussortieren können, aber da hat mein Mann etwas dagegen. Mit dem Kompromiss kann ich leben.

    Den “Musikschrank” (unsere Tochter und ich spielen Geige) habe ich ganz schön entrümpelt. Ich habe Noten aussortiert (die werde ich verschenken) und all die Übespiele (unsere Tochter war 3 Jahre, als sie mit Geige angefangen hat, da musste ich mir immer “Geigenspiele” ausdenken) wurden in die Erinnerungskiste verbannt. Es sieht auf jeden Fall jetzt sehr viel übersichtlicher aus.

    Das Bücherregal musste am meisten dran glauben. Hier habe ich ein ganzes Regalbrett freibekommen. Sogar mein Mann hat ein paar Bücher aussortiert (großes Lob!). Und unsere Tochter hat auch (hier zieht immer “das verkaufen wir auf dem Flohmarkt” ;-) ) ein paar Bücher losgelassen.

    Mein Fazit:

    1. Es wird keinen neuen Fotoalben mehr geben (die standen auch im Bücherregal und wurden in den ausgebauten Dachboden verbannt), sondern nur noch FotoCDs, denn die nehmen einfach weniger Platz weg.

    2. Die Aufräumzeiten müssen drastisch reduziert werden. Es geht einfach nicht, dass ich jeden Sonntag Abend eine Stunde lang auf- und herumräume (unsere Zugehfrau kommt am Montag). Da habe ich keine Lust drauf. Das wurde auch im Familienrat besprochen und wir haben uns darauf geeinigt, dass jeder wieder eine Kiste ins Zimmer bekommt, in die Herumliegendes wandert.

    Und nächstes Wochenende steht “Küche entrümpeln und gründlich putzen” auf dem Plan. Mal sehen, was alles dran glauben muss!

    Ihre
    Birgit Geistbeck

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    Topics: Allgemein, Entrümpeln, Ordnung | 4 Kommentare »

    4 Kommentare to “Wohnzimmer entrümpeln – Teil 2”

    1. Claudia Wostratzky meint:
      16.Januar 2012 at 23:37

      Hey, das haben wir auch gemacht! Mein Mann trennte sich von einem Sack voller Kabel und ich habe mal streng die Tischdecken durchgeschaut – wir haben einen neuen Tisch bekommen… Mein Mann ist schon ganz genervt von meinen Zitaten von Ihrer Seite hier, ich muss nur “30 Sekunden” sagen, dann weiß er schon Bescheid! Mal wieder vielen Dank und eine schöne Woche, C. Wostratzky

    2. Birgit Geistbeck meint:
      17.Januar 2012 at 14:00

      Das nenne ich mal Gedankenübertragung. Und dass Ihr Mann sich auch von seinen Kabeln getrennt hat, zeigt nur, dass Entrümpeln einfach ansteckend ist und das gute Vorbild besser wirkt, als ständiges Ermahnen ;-)

      Birgit Geistbeck

    3. Andrea P. meint:
      7.Februar 2012 at 21:39

      Ich finde viele Ideen richtig toll, aber einen wichtigen Hinweis kann ich mir an dieser Stelle nicht ersparen: Fotos nur noch auf Foto-CD – das ist keine gute Idee! Man sollte bedenken, dass die CD KEIN Speichermedium für die Ewigkeit ist! 10 bis 15 Jahre mögen die CDs gut funktionieren, aber irgendwann sind sie nicht mehr lesbar (diesen Effekt hat man auch in Museen und Archiven feststellen können, in denen die CDs nicht dem zerstörerischen Sonnenlicht ausgesetzt waren).
      Empfohlen werden derzeit die elektronischen Speicher, also USB-Sticks oder Speicherkarten. Diese sollte man einmal beschreiben und dann “archivieren”; allerdings gibt es da noch keine Langzeiterfahrungen!
      Ich persönlich finde allerdings richtige Papierbilder in einem Fotoalbum immer noch schöner(die besten Fotos lasse ich nach wie vor entwickeln) so kann ich die “Anschaugeschwindigkeit” selbst festlegen und brauche kein Hilfsgerät zum Bilderansehen. Aber natürlich – und darum ging es ja – benötigen die Alben Platz. Das ist es mir persönlich allerdings wert.

    4. Birgit Geistbeck meint:
      8.Februar 2012 at 10:08

      Liebe Andrea,

      ich persönlich mag auch lieber Papierfotos, lasse aber schon lange keine mehr nachmachen. Und aufbewahrt werden sie nicht mehr in Alben sondern in kleinen Kartons. Fotoalben mach ich nur noch für unsere Tochter, dann aber per Internet und nicht mit Fotos zum Einkleben.

      Das Problem mit den CDs kenne ich, es ist anscheinend auch bei USB-Sticks und externen Festplatten so, dass sie irgendwann kaputt gehen. Aber ich kann nach 10 – 15 Jahren die CDs ja kopieren, bevor sie kaputt gehen, und hab dann wieder weitere 10 – 15 Jahre Ruhe.

      Wenn ich mir meine Kinderbilder so anschaue, haben die nach 40 Jahren auch ganz schön gelitten. Da sind einige auch vergilbt oder einfach in ihrer Farbgebung inzwischen etwas daneben.

      Aber ich denke, das mit den Fotos muss jeder für sich selbst entscheiden, ob Album, Karton oder CD, jeder wie er will.

      Birgit Geistbeck

    Kommentare