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    Wohnzimmer entrümpeln …

    Von Birgit Geistbeck | 11.Januar 2012

    © Birgit Geistbeck… und gründlich putzen.

    Das stand bei mir vergangenes Wochenende auf dem Plan.

    Ich finde, die Zeit nach Weihnachten eignet sich dafür hervorragend. Man räumt die Weihnachtsdeko und den Weihnachtsbaum weg und nutzt die Gelegenheit, gleich mal in alle Schubladen und Schränke zu schauen, um zu sehen, was sich das so alles angesammelt hat.

    Die Weihnachtsdeko-Verräumaktion hat mich schon mal den halben Samstag gekostet. Die andere Häflte des Samstags galt genau einer Hälfte des Wohnzimmers, genauer gesagt einem Schrank. In diesem Schrank bewahren wir unsere Videokamera nebst Kassetten, unsere Bar und die Gesellschaftsspiele auf. Und ein paar Kabel kamen auch noch zu Vorschein. Aber der Reihe nach.

    Die Videokassetten waren natürlich zu 50% wieder nicht beschriftet, also musste ich erst einmal die Kassetten abspielen, um zu wissen, wann die Aufnahme gemacht wurde. Mein großer Vorsatz für dieses Jahr: die Kassetten sofort beschriften, wenn sie voll sind!

    Dann kamen die schon erwähnten Kabel (Aufladekabel, Cinch-Stecker) zum Vorschein, die wir nicht mehr zuordnen konnten, aber auch schon seit mindestens zwei Jahren nicht vermisst haben.
    Mein Vorschlag: Sofort entsorgen!
    Der Einwand meines Mannes: Vielleicht brauchen wir sie ja doch noch mal!
    Der Kompromiss: Zwischenlagerung in einer Kiste mit der Aufschrift “Entsorgen am 7.1.13″.
    Ich mache jede Wette, dass keines dieser Kabel bis dahin kein einziges Mal gebraucht werden wird ;-)

    Nächste Baustelle: hochprozentige Getränke. Da haben sich auch einige “Leichen” gefunden, die sofort entsorgt wurden. Die Mehrzahl der Flaschen sind allerdings bis auf einen Bodendecker leer und nehmen unheimlich viel Platz weg. Es muss dazu gesagt werden, dass wir keine großen Aperitiv- oder Schnaps-Trinker sind, aber trotzdem ständig Spirituosen geschenkt bekommen. Meine klare Ansage: Fast leere Flaschen nach vorne stellen und diese Spiritousen zuerst trinken bzw. Gästen anbieten (sind ja alles noch gute Sachen!).

    Die Abteilung mit den Gesellschaftsspielen war auch hoffnungslos überfüllt und vor allem ein heilloses Durcheinander, weil sich keiner an die von mir schon so oft eingeführte Ordnung halten kann. Diese Ordnung war anscheinend nur von mir nachzuvollziehen und nicht von unserer Tochter. Also musste ein anderes System her. Aber zunächst wurden ein paar “Baby”-Spiele aussortiert, die im Sommer auf einem Kinderflohmarkt verkauft werden. Und dann habe ich die kleineren Spiele in Schubladenunterteilungen von Ikea (siehe Foto), die eigentlich für Wäsche gedacht sind, gesteckt. Ich bin gespannt, ob diese Ordnung länger durchhält.

    Der Schrank wurde natürlich auch ausgewischt, vorgezogen und dahinter gesaugt, die Sofas habe ich vorgezogen und dahinter gesaugt und schon war der Nachmittag vorbei. Aber es hat Spaß gemacht. Und ich finde – nach mittlerweile fast 10 Jahren Entrümpeln – doch immer noch etwas, was weg kann.

    Ihre
    Birgit Geistbeck

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    Topics: Entrümpeln, Ordnung | 2 Kommentare »

    2 Kommentare to “Wohnzimmer entrümpeln …”

    1. Claudia Wostratzky meint:
      11.Januar 2012 at 22:23

      Moin aus dem Norden,
      Bin vorgestern zufällig über diesen Blog gestolpert – und verbringe nun schon den dritten Abend in Folge mit dem Verschlingen Ihrer bisherigen Beiträge und Links und Buchempfehlungen etc. Habe auch schon einigen anderen Frauen davon erzählt! Bin begeistert, bin eh eine große Freundin vom Entrümpeln und kämpfe nach getaner Arbeit immer gegen die “Häufchen”, die tagsüber von meinem (Kabel- und anderen Technikkrempel sammelndem) Mann und meinen drei Kindern schön im ganzen Haus verteilt wurden… Am glücklichsten bin ich, wenn ich einen Müllsack zubinden kann… Morgen kommen mein Reisenthel Doorganizer und Magazinboard an! Ich werde berichten, plane auch die Implementierung Ihres magnetischen Aufgabenverteilungssystems! Vielen Dank schon mal für die letzten drei tollen Abende, im Fernsehen verpasst man ja nix!
      C. Wostratzky

    2. Birgit Geistbeck meint:
      12.Januar 2012 at 10:21

      Hallo Frau Wostratzky,

      danke für das Kompliment zu meinem Blog. Freut mich, das er Ihnen so gut gefällt und dass Sie vor allem auch so viel Nutzen daraus ziehen können.

      Ihre
      Birgit Geistbeck

    Kommentare